Thema der Arbeit:
Beim Laserdurchstrahlschweißen werden Fügeteile aus Thermoplaste stoffschlüssig miteinander verbunden. Neben Parametern wie Laserleistung und Bestrahlungsdauer hat die Morphologie der Fügeteile einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Schweißnaht. Geschäumte Thermoplaste finden aufgrund von Material- und Gewichtseinsparungen immer breitere Anwendungsfelder. Für diese Bauteile liegen jedoch noch keine ausreichenden Kenntnisse über das Schweißverhalten mittels Laserstrahlung vor.

Die Arbeit hat Bezug zu diesem Forschungsprojekt:
Im Rahmen eines öffentlichen Forschungsprojektes werden in der Arbeitsgruppe Fügetechnik Untersuchungen zum Laserdurchstrahlschweißen von physikalisch oder chemisch geschäumten Thermoplastbauteilen durchgeführt.

Zielsetzung:
Ziel ist es, das Verhalten von geschäumten Thermoplasten beim Laserdurchstrahlschweißen zu untersuchen. Inwieweit wirken sich z.B. unterschiedliche Schäumverfahren, Glasfasergehalte oder Nachexpansionseffekte auf die Schweißnahtqualität aus.


Für eine Bachelorarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellungen:

  • Thematische Einarbeitung in das Thema Laserschweißen und Schaumspritzgießen
  • Herstellung von Probekörper im Spritzgießverfahren
  • Ermittlung eines geeigneten Prozessfensters für Laserschweißversuche geschäumter Thermoplaste
  • Untersuchung und Auswertung der Schweißnahtqualität mit Hilfe von optischer und mechanischer Untersuchungen
  • Dokumentation der Ergebnisse

Für eine Masterarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellungen:

  • Thematische Einarbeitung in das Thema Laserschweißen und Schaumspritzgießen
  • Herstellung von Probekörper zwei verschiedener Kunststoffe im Spritzgießverfahren
  • Ermittlung eines geeigneten Prozessfensters für Laserschweißversuche geschäumter Thermoplaste
  • Untersuchung und Auswertung der Schweißnahtqualität mit Hilfe von optischer und mechanischer Untersuchungen
  • Dokumentation der Ergebnisse

Dein Profil

  • Naturwissenschaftlicher Studiengang
  • Technisches oder naturwissenschaftliches Studium
  • Selbstständiges, strukturiertes und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Interesse an der Mitarbeit an industrienahen Forschungsprojekten
  • Spaß am praktischen Arbeiten

Falls du Interesse an einer Abschlussarbeit am IKV und an dieser Aufgabenstellung hast, melde dich bei mir. Den genauen inhaltlichen Umfang und den Zeitplan stimmen wir individuell miteinander ab.

Dein Ansprechpartner:
Patricia Fatherazi, M.Sc RWTH
Telefon: 0241/80-99337
E-Mail: patricia.fatherazi@ikv.rwth-aachen.de

Unsere Arbeitsgruppe:
befasst sich mit der Maschinen- und Prozesstechnik des Spritzgießens. Das Spritzgießen wird sowohl zur Herstellung von Massenartikeln als auch von hochpräzisen Bauteilen eingesetzt, wie sie in der Medizintechnik benötigt werden. Da in der Medizintechnik das Prozessfenster für die Einhaltung der Bauteilqualität validiert werden muss, sind Prozessänderungen bzw. -schwankungen sehr kritisch und erfordern z. T. eine erneute Validierung des Prozesses. Eine Optimierung der Dosierphase im Spritzgießzyklus zur Reduzierung der Temperaturschwankungen und damit zur Erhöhung der Prozesskonstanz ist Ziel der Arbeitsgruppe.

Die Aufgaben:
Wir suchen eine engagierte Person, die uns im Bereich Spritzgießen bei Experimenten und Versuchen unterstützt. Du stellst Werkzeuge und Prozesse für die Spritzgießmaschinen ein und arbeitest daran, Prozesse zu verbessern. Wenn du eigenständig und gemeinsam mit anderen an Industrieprojekten arbeiten möchtest, bist du bei uns genau richtig. Du lernst verschiedene Maschinen und Messgeräte selbstständig zu bedienen und erweiterst dein Wissen über den Maschinenbau und die Kunststofftechnik. Du wirst Teil eines jungen, engagierten Teams sein und tiefe Einblicke in die aktuellen Forschungsprojekte erhalten.

Du bringst mit:

  • Eine selbstständige, gewissenhafte und verlässliche Arbeitsweise
  • Spaß an praktischen Arbeiten im Technikum
  • Technisches oder naturwissenschaftliches Studium wie Maschinenbau, Materialwissenschaften o. ä.
  • Kenntnisse im Bereich Kunststofftechnik sind hilfreich, aber keine Grundvoraussetzung

Wir bieten dir:

  • Mitarbeit an Projekten und Fragestellungen aus Forschung und Industrie. So kannst du das Studium mit der Praxis verbinden.
  • Flexible Arbeitszeiten, vor allem während der Klausurenphase.
  • Die Möglichkeit, später eine Projekt- oder Abschlussarbeit zu schreiben.
  • Wenn du Interesse an einer Hiwi-Stelle im Bereich Spritzgießen hast, melde dich gerne bei mir.

Ansprechpartnerin:
Maike van Megeren, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93816
E-Mail: maike.vanmegeren@ikv.rwth-aachen.de

Thema der Arbeit:
Der Spritzgießprozess wird für die Herstellung von Massenartikeln sowie hochpräzisen Bauteilen eingesetzt, wie sie in der Medizintechnik benötigt werden. Da in der Medizintechnik das Prozessfenster für die Einhaltung der Bauteilqualität validiert werden muss, sind Prozessänderungen/-schwankungen sehr kritisch und erfordern teilweise eine Nachvalidierung des Prozesses. Vor allem beobachtete Temperaturschwankungen der plastifizierten Schmelze bis zu 30 °C sind für die Bauteilqualität und die Prozesskonstanz sehr bedenklich.

Die Arbeit hat Bezug zu diesem Forschungsprojekt:
Im Rahmen eines öffentlichen Forschungsprojekts (DFG OptiPlast) ist eine Optimierung der Dosierphase im Spritzgießzyklus vorgesehen, um die Temperaturschwankungen zu verringern und somit die Prozesskonstanz zu erhöhen. Um den Dosiervorgang sowie geeignete Kennzahlen analysieren zu können, ist ein Auslesen der Maschinenparameter erforderlich. Dazu ist die Entwicklung einer Messdüse geplant, die die notwendigen Daten der Schmelze zu Temperatur und Druck liefert.

Zielsetzung:
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll der Einfluss unterschiedlicher Dosierparameter auf die Schmelzetemperaturverteilung im Schneckenvorraum analysiert und untersucht werden. Die Dosierparameter umfassen den Staudruck, die Schneckendrehzahl, die Zylindertemperatur und das Dosiervolumen. Aufbauend auf eine Literaturrecherche wird mittels eines Versuchsplanes und der gezielten Variierung der Dosierparameter der Einfluss auf die Schmelzetemperaturverteilung in Versuchen ermittelt. Die Untersuchungen ermöglichen ein tieferes Verständnis für die Parameter und Einflüsse auf den Spritzgießprozess sowie den Einfluss der Temperaturverteilung auf die Bauteilqualität.

Für eine Bachelorarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellungen

  • Durchführung von Spritzgießversuchen
  • Messung von Druck- und Temperaturabhängigkeit
  • Experimentelle Auswertung der Prozessgrößen sowie Analyse der Temperaturverteilung

Für eine Masterarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellungen

  • Durchführung von Spritzgießversuchen
  • Auswertung der Prozessgrößen und der Temperaturverteilung
  • Auswahl der besten Parameter für eine Reglung der Temperaturverteilung

Dein Profil

  • Technisches oder naturwissenschaftliches Studium
  • Motivierte, sorgfältige und selbstständige Arbeitsweise
  • Interesse an der Mitarbeit an industrienahen Forschungsprojekten

Wenn du auf der Suche nach einer praktischen Abschlussarbeit (BA/MA) bist und unser Team bei der Bearbeitung des Forschungsprojektes unterstützen möchtest, dann melde dich gerne bei mir! Den genauen inhaltlichen Umfang und den Zeitplan stimmen wir individuell miteinander ab. Ich freue mich von dir zu hören.

Deine Ansprechpartnerin:
Maike van Megeren, M.Sc.
Telefon: 0241 80 93816
E-Mail: maike.vanmegeren@ikv.rwth-aachen.de

Die Arbeitsgruppe
Das Thermoplast-Schaumspritzgießverfahren (TSG) stellt eine sinnvolle Leichtbau-Alternative zum Spritzgießen dar und bietet eine Vielzahl prozesstechnischer Vorteile. Das Verfahren ermöglicht die effizientere Produktion von Formteilen bei gleichzeitiger Gewichts- und Materialreduktion. Des Weiteren ermöglicht das Thermoplast-Schaumspritzgießen eine höhere geometrische Gestaltungsfreiheit in der Formteilauslegung. Daher kommt das Verfahren in vielen Industriebereichen zum Einsatz und erfreut sich immer weiterer Verbreitung. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit verschiedenen Themen, z. B. in den Bereichen Leichtbau/Automotive, Materialreduktion im Verpackungssegmenten sowie der Prozessoptimierung.

Die Aufgaben
Zu deinen Aufgaben zählen die Werkzeug- und Prozesseinrichtung auf den Spritzgießmaschinen. Dabei optimierst du eigenständig bestehende Konstruktionen und Prozesse in enger Zusammenarbeit mit der Industrie. Zusammen mit den Kollegen bietet dir die Arbeit am IKV die Möglichkeit praktische Erfahrung in der eigenständigen Bedienung von Programmen, Anlagen- und Messtechnik zu sammeln. Im Rahmen deiner Tätigkeit wirst du Teil eines engagierten jungen Teams sein und tiefe Einblicke in die aktuellen Forschungsaktivitäten am IKV erhalten.

Das am IKV im Thermoplast-Schaumspritzgießen hergestellte Bauteil ist angelehnt an den Laugenbehälter einer Waschmaschine. Mittels des TSG-Verfahrens kann eine verbesserte Maßhaltigkeit bei gleichzeitiger Materialeinsparung erreicht werden. (Foto: IKV)

Du bringst mit:

  • Eine selbstständige, gewissenhafte und verlässliche Arbeitsweise
  • Interesse an einer längerfristigen Zusammenarbeit
  • Technisches oder naturwissenschaftliches Studium (z. B. Maschinenbau, Materialwissenschaften o. ä.)
  • Spaß an praktischen Arbeiten im Technikum
  • Interesse an aktuellen Forschungsfragen-/themen

Wir bieten dir:

  • Interdisziplinäre Aufgabenstellungen und sehr gute technische Ausstattung
  • Praxisbezug zum Studium durch die Mitarbeit an aktuellen Projekten und Fragestellungen aus Forschung und Industrie
  • Gute Einarbeitung in einem jungen und kompetenten Team
  • Flexible Arbeitszeiten insbesondere in der Klausurenphase
  • Das Einbringen eigener Ideen und Lösungswege in die aktuelle Forschung

Wenn du Interesse an einer Zusammenarbeit im Bereich Schaumspritzgießen hast, melde dich gerne bei mir.

Ansprechpartner:
Luis Pieper, M. Sc.
Tel.: 0241 – 80 28336
E-Mail: luis.pieper@ikv.rwth-aachen.de

Thema der Arbeit:
Unpräzise Viskositätsmessungen sowie betriebspunktabhängige Wandgleiteffekte erschweren die effiziente Auslegung von Extrusionswerkzeugen und sorgen somit indirekt auch für zusätzlichen Ausschuss.

Funktionsprinzip des Membranrheometers:
Verformung unter Druckeinfluss
Bei der Messung von Viskosität und Wandgleiteffekten wird in der Regel nur an zwei oder drei Punkten der Druck abgenommen und zwischen diesen Punkten interpoliert. Zwischen diesen Messpunkten gehen wichtige Informationen verloren. In dieser Arbeit kannst du daher ein innovatives Rheometer auslegen und erproben, was den Druck an jeder Stelle des Rheometers messen kann und somit eine eindeutige Aussage über die Eigenschaften des Materials sowie das Verarbeitungsverhalten ermöglicht. Umgesetzt werden soll das mithilfe einer deformierbaren Membran. Dabei stellt sich die Herausforderung, dass sich die einseitige Membran ausreichend verformen muss, um eine Messbarkeit zu gewährleisten, sich aber andererseits nicht plastisch verformen.
Die Arbeit hat Bezug zu diesem Forschungsprojekt:

Das Forschungsprojekt umfasst sowohl die Auslegung eines Membranrheometers, die Ermittlung der Auswirkungen eines definierten Druckverlaufs auf die Membran und die Umrechnung der Membranverformung auf den Druck sowie die messtechnische Erfassung der Membranverformung. Die anwendungsnahe Charakterisierung von wandgleitenden Kunststoffen und Kautschuken ermöglicht dann eine Verbesserung der Strömungssimulation und Auslegung von Extrusionswerkzeugen.

Das Forschungsprojekt umfasst sowohl die Auslegung eines Membranrheometers, die Ermittlung der Auswirkungen eines definierten Druckverlaufs auf die Membran und die Umrechnung der Membranverformung auf den Druck sowie die messtechnische Erfassung der Membranverformung. Die anwendungsnahe Charakterisierung von wandgleitenden Kunststoffen und Kautschuken ermöglicht dann eine Verbesserung der Strömungssimulation und Auslegung von Extrusionswerkzeugen.

Zielsetzung:
Ziel deiner Arbeit ist die Konzeption und Inbetriebnahme eines Membranrheometers, was eine ausreichende Membranverformung unter den vorgegebenen Druckniveaus erreicht, um eine präzise Messung zu gewährleisten, sich jedoch nicht plastisch verformt

Für eine Bachelorarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellung:

Konstruktion, Auslegung und Simulation der Membran
Auskonstruktion der Membran
Inbetriebnahme und Erprobung der Membran

Für eine Masterarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellung

Konstruktion, Auslegung und Simulation der Membran
Auskonstruktion der Membran
Inbetriebnahme und Erprobung der Membran
Beschreibung des Druckverlaufs auf die Membranverformung

Dein Profil
Interesse und Erfahrung bei Konstruktion und Auslegung
Spaß an einer praktischen Abschlussarbeit
Hands-on-Mentalität
Freude am wissenschaftlichen Ausprobieren
Naturwissenschaftlicher Studiengang

Falls du Interesse an einer Abschlussarbeit am IKV und an dieser Aufgabenstellung hast, melde dich gerne bei mir, sei es per Mail, Telefon oder persönlich am IKV. Den genauen inhaltlichen Umfang und den Zeitplan stimmen wir individuell miteinander ab. Ich freue mich auf Deine Nachricht!

Dein Ansprechpartner:
Uwe Nillius, M.Sc.
Telefon: 0241 80 98821
E-Mail: uwe.nillius@ikv.rwth-aachen.de

Die Arbeitsgruppe Kautschukextrusion beschäftigt sich mit der Extrusion und Vulkanisation von Kautschukprofilen. Im Gegensatz zu Thermoplasten erstarren Kautschuke nicht, wenn sie abgekühlt werden, was zu diversen anlagen- und prozesstechnischen Besonderheiten führt. Nachdem das Kautschukprofil durch das Extrusionswerkzeug ausgeformt wurde, erfolgt die Vernetzung in einer Vulkanisationsanlage. Dabei reagiert die fließfähige Kautschukmischung unter Zufuhr von Wärme zum Gummi aus.

Im Rahmen von öffentlicher Forschung und Projekten mit Partnern aus der Industrie arbeitest du mit uns an einer Vielfalt von Themen. Dazu gehören die Entwicklung neuer Anlagentechnik, Prozessoptimierung, die Modellierung des Verarbeitungsverhaltens als Grundlage für Simulationen sowie die Entwicklung neuartiger Messverfahren. Deine Aufgaben sind entsprechend abwechslungsreich. So bekommst du u. a. die Gelegenheit, selbstständig Extrusions- und Vulkanisationsversuche durchzuführen, Mischungen und Extrudate zu charakterisieren (mechanisch, thermisch, optisch, akustisch, usw.), Daten auszuwerten oder auch zu konstruieren.

Deine Aufgaben

  • Praxisnahe Experimente an Laboranlagen
  • Konstruktion und Wartung von Anlagenkomponenten
  • Materialanalysen
  • Datenauswertung

Wir bieten dir

  • Mitarbeit an innovativen Forschungsthemen der Kautschuktechnologie
  • Sammeln von Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten
  • Abwechslungsreiche Tätigkeiten
  • Eine angenehme Arbeitsatmosphäre mit flexibler Zeiteinteilung

Wir erwarten von dir

  • Selbstständige, zuverlässige und gewissenhafte Arbeitsweise
  • Spaß an praktischen Arbeiten (Bedienung der Anlagen, Auswertung der Bauteile, Maschinenwartung, etc.)
  • Technisches oder naturwissenschaftliches Studium
  • Teamfähigkeit

Wenn Du Interesse oder Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren und einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Ansprechpartner:
Uwe Nillius, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-98821
E-Mail: uwe.nillius@ikv.rwth-aachen.de

Thema der Arbeit:
Die Trocknung von hygroskopischen Kunststoffen wie Polyamid oder PET ist ein kritischer Schritt, um die Verarbeitungsqualität und die mechanischen Eigenschaften von Bauteilen sicherzustellen. Konventionelle Lufttrocknungssysteme trocknen oft das gesamte Material, was zu einer unnötigen thermischen Belastung und potenziellen Alterung des Materials führen kann. Außerdem ist dieser Prozess oft energieintensiv. Inline-Trocknungssysteme mit Infrarot-Halogenstrahlern bieten die Möglichkeit, das Material gezielt vor der Verarbeitung zu trocknen, nur die benötigte Menge zu behandeln und dadurch sowohl die Energieeffizienz zu steigern als auch die Materialbelastung zu minimieren.

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines energieeffizienten Inline-Trocknungssystems sowie die Untersuchung der Auswirkungen auf Materialeigenschaften durch thermische Belastung.

Die Arbeit wird in dieser Arbeitsgruppe verfasst:
Die Arbeit wird am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) im Bereich Additive Fertigung durchgeführt.

Zielsetzung:

  • Entwicklung eines energieeffizienten Inline-Trocknungssystems mit IR-Halogenstrahlern.
  • Untersuchung der mechanischen und thermischen Materialeigenschaften nach verschiedenen Trocknungsverfahren.
  • Analyse der Energieeffizienz des Systems im Vergleich zur herkömmlichen Lufttrocknung.
  • Bewertung der Auswirkungen von Feuchtigkeitsaufnahme und thermischer Belastung auf die Verarbeitbarkeit und die Bauteilqualität.

Deine Aufgabenstellung:

Für eine Bachelorarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellung

  • Recherche zu Trocknungsverfahren und deren Einfluss auf die Materialeigenschaften für die Additive Fertigung
    Entwicklung, Konstruktion und prototypischer Aufbau eines energieeffizienten Inline-Trocknungssystems.
  • Fertigen von Probekörper
  • Durchführung mechanischer Tests (z. B. Zug- und Biegeversuche) an getrockneten Probekörper zur Bewertung der Materialeigenschaften.

Für eine Masterarbeit bearbeitest du zusätzlich folgende Aufgabenstellung

  • Erweiterung des Prototyps um eine Sensorik zur Feuchtigkeits- und Temperaturmessung.
  • Detaillierte Analyse der thermischen Alterung des Materials (z. B. durch DSC, FTIR, Rheologie).
  • Untersuchung der Energieeffizienz und Erarbeitung von Optimierungsmöglichkeiten.
  • Lebenszyklusanalyse (LCA) des entwickelten Systems zur ganzheitlichen Bewertung der Nachhaltigkeit

Dein Profil:

  • Naturwissenschaftliches Studium
  • Erfahrungen: Erfahrungen in der Verarbeitung und Prüfung von Kunststoffen von Vorteil.
  • Fähigkeiten: Interesse an werkstofftechnischen Fragestellungen, Kenntnisse in Messtechnik und Konstruktion, Interesse an Additive Fertigung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Falls du Interesse an einer Abschlussarbeit am IKV und an dieser Aufgabenstellung hast, melde dich bei mir. Den genauen inhaltlichen Umfang und den Zeitplan stimmen wir individuell miteinander ab.

Dein Ansprechpartner:
Bastian König, M.Eng.
Phone: +49 241 80-98266
E-Mail: bastian.koenig@ikv.rwth-aachen.de
www.ikv-aachen.de

In unserer Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ist ab 1. März 2025 eine Hiwi-Stelle mit 8-10 Wochenstunden zu besetzen. Als studentische Hilfskraft unterstützt du das Team der Öffentlichkeitsarbeit bei uns am Institut.

Deine Aufgaben:
Unterstützung der PR-Abteilung z.B. bei:

  • Pressearbeit
  • Redaktionellen Arbeiten
  • Marketingmaßnahmen
  • Datenbankpflege
  • Messeauftritten
  • Allgemeine Bürotätigkeiten

Du solltest folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit, hohes Engagement
  • Schnelle Auffassungsgabe, Interesse für technische Inhalte
  • Sicherer Umgang mit MS-Office
  • Gute Englischkenntnisse
  • Sehr gute Deutschkenntnisse

Wenn du Interesse hast, unser motiviertes Team zu verstärken, dann schicke eine Kurzbewerbung (Anschreiben, Lebenslauf) per E-Mail an:

Rebecca Hierlwimmer
Telefon: +49 241 80-93672
E-Mail: rebecca.hierlwimmer@ikv.rwth-aachen.de

Thema der Arbeit:
Lokale Faserverstärkungen in Spritzgießbauteilen ermöglichen eine deutliche Steigerung der Steifigkeit und Festigkeit. Allerdings stellt die Verbindungsfestigkeit zwischen Kunststoff und Faserverstärkungen eine kritische Schwachstelle dar. Die Temperaturhistorie im Bereich der Anbindungsflächen während der Herstellung hat wesentlichen Einfluss auf die Anbindungsfestigkeit, ebenso wie die durch den Prozess induzierten Eigenspannungen, die frühzeitiges Versagen begünstigen können.

Eine innovative Messtechnik, die am IKV entwickelt wurde, ermöglicht die flächenhafte Erfassung der Temperaturhistorie direkt im Anbindungsbereich durch den Einsatz von Faseroptischen Messmitteln. Hierbei wird das Rückstreumuster von einem Lichtimpuls in einem optischen Leiter für eine hochpräzise Dehnungsmessung eingesetzt. Diese Technologie findet bereits im Bereich des Structural Health Monitorings Anwendung. Diese Methode soll nun auf den Spritzgießprozess in der Praxis angewendet werden, um sowohl die thermischen Bedingungen als auch die entstehenden Eigenspannungen in der Bauteilfertigung zu analysieren. Ziel ist es, die gewonnenen Daten zur Kalibrierung und Validierung von Modellen zur Vorhersage der Anbindungsfestigkeit zu nutzen.

Die Arbeit wird in dieser Arbeitsgruppe verfasst:
Die Arbeitsgruppe Faserverstärkte Kunststoffe/Dimensionierung/CAE-Methoden beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Messmethoden, der experimentellen Charakterisierung und der simulationsgestützten Optimierung von Hochleistungsbauteilen aus faserverstärkten Kunststoffen. Die Kombination von innovativer Messtechnik und Modellierung bietet eine interdisziplinäre Plattform für die Bearbeitung aktueller Fragestellungen.

Zielsetzung:
Ziel dieser Arbeit ist es, eine neuartige flächenhafte Messmethode zur Erfassung der Temperaturhistorie und Eigenspannungen im Anbindungsbereich von Faserverstärkungen in Spritzgießbauteilen experimentell zu erproben. Die gewonnenen Daten sollen zur Validierung und Kalibrierung von Modellen zur Vorhersage der Anbindungsfestigkeit verwendet werden.

Für eine Bachelorarbeit bearbeitest du folgende Aufgabenstellung

  • Einarbeitung in die neuartige flächenhafte Messtechnik und deren Anwendung im Spritzgießprozess.
  • Durchführung experimenteller Untersuchungen zur Temperaturhistorie und Eigenspannungen im Anbindungsbereich
  • Erste Analyse der gewonnenen Daten und Ableitung von Korrelationen zur Anbindungsfestigkeit

Für eine Masterarbeit bearbeitest du zusätzlich folgende Aufgabenstellung

  • Weiterentwicklung der Messtechnik für eine optimierte Datenerfassung im Anbindungsbereich.
  • Kalibrierung und Validierung von Modellen zur Vorhersage der Anbindungsfestigkeit auf Basis der experimentellen Daten
  • Simulative Analyse der Eigenspannungen und deren Einfluss auf das Versagensverhalten von Bauteilen

Dein Profil:

  • Du hast Lust dein Wissen über verschiedenste Werkstoffe, Werkstoffprüfung, Messtechnik und Prozessmodellierung zu erweitern.
  • Interesse an Struktursimulation; Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht erforderlich
  • Interesse oder Vorkenntnisse im Umgang mit Faserverstärkten Kunstoffen ist Vorteil, aber auch nicht erforderlich

Diese Arbeit bietet dir die Möglichkeit, experimentelle Messtechnik mit simulationsbasierten Ansätzen zu kombinieren und innovative Methoden zur Verbesserung der Bauteilsicherheit und Effizienz zu erforschen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Falls du Interesse an einer Abschlussarbeit am IKV und an dieser oder einer ähnlichen Aufgabenstellung hast, melde dich bei mir. Den genauen inhaltlichen Umfang und den Zeitplan stimmen wir individuell miteinander ab.

Dein Ansprechpartner:
Martin Giersberg Sola, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-23608
E-Mail: martin.giersberg@ikv.rwth-aachen.de

Was gibt es Neues in Forschung, Politik, Industrie, …?
Für den langfristigen Erfolg der Energiewende und für den Klimaschutz brauchen wir Alternativen zu fossilen Energieträgern. Der Hochlauf der Wasserstoffindustrie (H2) wird dabei eine Schlüsselrolle einnehmen.

Kunststoffe werden zentral zur Entwicklung großserienfähiger Systeme für die Gewinnung von Wasserstoff sowie zur Lösung der Herausforderungen bei der Speicherung, dem Transport und der Energieerzeugung beitragen.

Zu deinen Aufgaben gehört die systematische Erarbeitung von Technologieanalysen und Recherche zu relevanten Themen aus Forschung, Politik und Industrie. Die Ergebnisse deiner Arbeit bereitest du in strukturierten PowerPoint-Präsentationen auf und unterstützt das Team in der Vorbereitung von Workshops für Industriepartner. Dabei erhältst Du einen sehr guten Einblick in die Wasserstofftechnologie und lernst die wichtigsten Vertreter der Industrie und deren Produkte sowie Dienstleistungen kennen.

Wir wünschen uns:

  • Großes Interesse am Themenfeld: Wasserstoffwirtschaft
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Gute MS Office Kenntnisse, insbesondere PowerPoint
  • Technischer oder naturwissenschaftlicher Studiengang
  • Selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise
  • Bereitschaft für eine längerfristige Beschäftigung

Wir bieten:

  • Detaillierte Einblicke in eine zukunftsweisende Technologie
  • Direkten Kontakt zu Industrievertretern mit Chance auf Praktikumsplätze, externe Masterarbeiten und Festeinstellung
  • Interdisziplinäre Aufgabenstellungen
  • Erweiterung deiner Softskills
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Angenehme und kollegiale Arbeitsatmosphäre in einem großen Team

Ansprechpartner/in:
Marie Hadenfeldt, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28334
E-Mail: marie.hadenfeldt@ikv.rwth-aachen.de