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Richtigstellung zur Streichung von Sprechstunden

Stellungnahme:

In einem Modul wurde in den vergangenen Tagen über den Lernraum via Moodle informiert, dass eine wichtige Blocksprechstunde vor der Klausur nicht mehr im bisherigen Umfang angeboten werden könne. Die Studierenden hätten in der Qualitätsverbesserungskommission (QVK) eine entsprechenden Grundsatzentscheidung getroffen.

Diesen Vorwurf weisen wir zurück. Die Mittel für die Blocksprechstunde wurden für das Wintersemester 2021/22 genehmigt.

Ab dem Wintersemester 2022/23 wird unsere Fakultät nur noch spezielle Block- und Sondersprechstunden finanzieren, die über standardmäßig zur Veranstaltung angebotene Sprechstunden hinausgehen (z.B. für Ministerstudierende). Die knappen Fördermittel zur Qualitätsverbesserung müssen an anderer Stelle dringlicher eingesetzt werden.

Was macht die QVK?

Wir möchten euch aus diesem Anlass in diesem Beitrag einmal erzählen, was genau die QVK macht. Die Qualitätsverbesserungskommission (QVK) ist ein Gremium unserer Fakultät. Die QVK bereitet Vorschläge vor, wie die vom Land NRW zur Verfügung gestellten Qualitätsverbesserungsmittel am effizientesten eingesetzt werden können. In der QVK sitzen Professorinnen und Professoren, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beschäftigte aus Technik und Verwaltung, sowie Studierende, wobei die Studierenden die Mehrheit stellen. Die Qualitätsverbesserungsmittel sollen nicht die grundständige Lehre finanzieren, sondern deren Qualität steigern. Vorlesungen und Übungen dürfen über diese Mittel nicht finanziert werden, da es Aufgabe und Pflicht ist der Institute ist, Lehre bzw. Wissen zu vermitteln, ohne auf Sondermittel zurückzugreifen. Vielmehr sollen sie für bspw. Labore und Selbstrechenübungen eingesetzt werden, die diese Lehre vertiefen und dadurch im gesamten die Qualität des Moduls steigern. Die Lehrstühle sind stets sehr bemüht zahlreiche und gute Anträge zu stellen, um ihre Lehre zu verbessern und ihre Module attraktiver zu gestalten. Leider übersteigt die notwendige Geldmenge um alle Anträge zu finanzieren immer die tatsächlichen vorhandenen Geldmittel. Bedeutet also auch das Anträge abgelehnt werden müssen. Von den Qualitätsverbesserungsmitteln sollen die Studierenden aus Bachelor und Master, sowie allen Vertiefungsrichtungen gleichberechtigt profitieren können. Daher muss ein ausgewogener Verteilungsvorschlag erarbeitet werden. Diese Aufgabe übernehmen, wir,  die Studierenden – und tun es gerne. Ehrenamtlich und in ihrer Freizeit bereiten die studentischen Mitglieder der QVK diesen Verteilungsvorschlag vor, sichten und bewerten die ca. 250 Anträge. Die Studierenden in der QVK gehen in ihrer Freizeit ehrenamtlich sämtliche Anträge durch und sortieren sie nach Wichtigkeit. Dabei leisten sie gemeinsam ca. 200 unbezahlte Arbeitsstunden. Wir freuen uns, wenn Du uns bei der nächsten Vergaberunde hilfst, eine möglichst gerechte Verteilung zu finden.