Abschlussarbeit: Kreislaufwirtschaft durch Datenaustausch fördern – Was motiviert Unternehmen?

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  • Aachen

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Wissenschaftliche Fragestellung

Das gesteigerte Bewusstsein über die begrenzte Ressourcen-verfügbarkeit kritischer Materialien und die Notwendigkeit einer Transformation hin zu einem zirkulären Wirtschaften stellt insbesondere für produzierende kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) eine Herausforderung dar. Ein kollaborativer Datenaustausch hinsichtlich der Materialflüsse zwischen Unternehmen des produzierenden Gewerbes bietet den beteiligten Akteuren eine Möglichkeit aktuell unbekannte, kreiswirtschaftliche Potenziale für eine weitere Zusammenarbeit zu identifizieren und somit ihre Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Die Arbeit befasst sich daher mit den zentralen Forschungsfragen: Was motiviert Unternehmen allgemein ihre Daten mit anderen Unternehmen zu teilen und unter welchen Bedingungen? Wie können Anreize für einen Datenaustausch zwischen Unternehmen hinsichtlich ihrer Materialflüsse gesetzt werden?

Wissenschaftliche Methodik

Im Rahmen dieser Arbeit soll ermittelt werden, wie speziell KMU aus dem produzierenden Gewerbe motiviert werden können, Daten hinsichtlich ihrer Materialflüsse auszutauschen. Dabei kann auf Erkenntnissen aus der Literatur bzgl. des Datenaustausches innerhalb von Unternehmen aufgebaut werden. Auch mögliche Motivationsstrategien zu nachhaltigeren Konzepten sollen mit in Betracht gezogen werden. Der Fokus soll speziell auf KMU des produzierenden Gewerbes liegen. Die Validierung der daraus abgeleiteten Hypothesen zur Motivation von Unternehmen zum Austausch von Daten erfolgt durch eine empirische Untersuchung, beispielsweise eine Unternehmensbefragung. Der Umfang der Arbeit kann in Absprache an die Art der Arbeit angepasst werden.

 

Ziel und erwartete Ergebnisse

Auf Grundlage einer Literaturrecherche werden Hypothesen bzgl. Motivationsfaktoren sowie Bedingungen von Unternehmen zum Austausch von Daten hinsichtlich ihrer Materialflüsse mit anderen Unternehmen abgeleitet. Diese Hypothesen werden anschließend im Zuge einer empirischen Untersuchung getestet. Abschließend werden basierend auf den Erkenntnissen Handlungsempfehlungen abgeleitet, die auf eine Erhöhung der Bereitwilligkeit von Unternehmen zum Austausch ihrer Daten hinsichtlich ihrer Materialflüsse mit anderen Unternehmen abzielen.

Kontakt

Frauke Richter, M.Sc.

Tel.: +49 241 80 91156
Email: frauke.richter@ima.rwth-aachen.de

Art der Arbeit

Master/-Bachelor-/Projektarbeit im Bereich Maschinenbau/ Wirtschaftsingenieurwesen

Um sich für diesen Job zu bewerben, sende deine Unterlagen per E-Mail an frauke.richter@ima.rwth-aachen.de