Projekt-/Bachelorarbeit: Das Risiko abbilden! – Risikobewertung von Gleitlagern für den Einsatz in Getrieben von Windkraftanlagen

Webseite Chair for Wind Power Drives

Der Chair for Wind Power Drives erforscht das Verhalten von Antriebssystemen in modernen Multimegawatt Windenergieanlagen. Forschungsziele sind die Steigerung der Verfügbarkeit, der Robustheit und der Energieeffizienz der Windenergieanlagen sowie die Senkung der Stromgestehungskosten. Hierzu werden Software-Entwicklungswerkzeuge und moderne Systemprüfstände im Verbund eingesetzt.

Um die Stromerzeugungskosten moderner Windkraftanlagen zu senken, wird eine Erhöhung der Leistungsdichte der Getriebe in Windkraftanlagen gefordert. Zu diesem Zweck werden kompakte Planetengetriebe eingesetzt. Auch die Verwendung von Gleitlagern als Planetengetriebelager anstelle von Wälzlagern ist vorteilhaft. Im Rahmen des Forschungsprojektes „JB4WT – Journal Bearings for Wind Turbines“ wird daher bei CWD an der Implementierung von Gleitlagern als Planetenradlager in Windkraftgetrieben geforscht.

Daher liegt der Schwerpunkt hier auf der Berechnung des Verschleißes in Gleitlagern mithilfe von Simulationen. Um diesen Prozess zu automatisieren, werden MATLAB-Skripte verwendet, um den Verschleiß aus den Ergebnissen von EHD-Simulationen zu berechnen. Ziel dieser Arbeit ist es, mit dieser Methode ein hohes Verschleißrisiko für Gleitlager abzubilden, indem kritische Betriebsbedingungen auf einem Planetengetriebeprüfstand identifiziert werden.

Aufgaben:

  • Einarbeitung in die Thematik der Gleitlager, EHD-Simulationen, Verschleißberechnungsverfahren.
  • Durchführung von Gleitlagersimulationen für verschiedene Betriebsbedingungen
  • Ermittlung der Oberflächenveränderung durch Verschleiß
  • Entwicklung und Erstellung von Risikokarten auf der Grundlage des Verschleißgrads

Voraussetzungen:

  • Motivation, an einer futuristischen Tool Chain zu arbeiten, die in Zukunft Millionen von Euro einsparen kann
  • Interesse an Gleitlagertechnik, Windenergie, Programmierung und Simulationstechnik.
  • Vorkenntnisse auf dem Gebiet der Mehrkörpersimulation (z.B. in AVL Excite) sowie der Programmierung (z.B. Matlab) sind erwünscht.

Wir bieten:

  • Unabhängige und selbstlernende Arbeitsweise, um das Beste aus euch herauszuholen
  • Wissenschaftliches Arbeiten in einem hoch motivierten, interdisziplinären Team
  • Eine gute Arbeit führt zur Feier am Ende 🙂

 

Auf deine aussagekräftige Bewerbung per E-Mail freut sich:

Anuj Khare, M. Eng.
Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung

Schinkelstraße 10, 52062 Aachen
anuj.khare@imse.rwth-aachen.de

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